Es tut sich was in der Kartause

Mit den Veranstaltungen „60 Jahre Spielmannszug“ und dem Sommerfest „20 Jahre Litauenhilfe der Malteser“ wurden in diesem Jahr zwei große Feiern im Hof der Kartause durchgeführt. Zum ersten Mal wurde auch ein Gottesdienst und die Fronleichnamsprozession im Hof der Kartause gefeiert.

Nicht nur die Vereine und die Estenfelder haben die Kartause für sich entdeckt. Der Gemeinderat hat den Auftrag zur weiträumigen Untersuchung des Wohnhauses aus dem 17. Jahrhundert und der angrenzenden Scheue an Dr. h. c. Michael Hauck vergeben. Das Wohnhaus war zur Zeit der Kartause Engelgarten das Verwaltungszentrum von Estenfeld.

In den nächsten Monaten soll die Bausubstanz auf die verschiedenen Bauepochen bis zur Säkularisation vor 1803 analysiert werden. Ggf. wird die ursprüngliche Bauweise zum Vorschein kommen. Wenn man sich die heutigen Decken und Einbauten anschaut, erkennt man leicht, dass es seitdem viele Veränderungen und Umnutzungen gegeben hat.

Der Freundeskreis der Kartause Estenfeld e. V. hat das Inventar vom vorherigen Besitzer übernommen. Im Hinblick auf ein späteres Heimatmuseum haben wir begonnen, das Wohnhaus auszuräumen und das Inventar einzulagern.

Bei einem Treffen mit Dr. h. c. Michael Hauck haben wir uns über die geplanten Arbeitsschritte informiert und unsere Unterstützung zu gesagt. Nachdem alle Bilder und Gegenstände verpackt sind, werden sie mit den Möbeln in der Scheue eingelagert.

Treffen mit Dr. h.c. Michael Hauck in der Kartause mit der Vorstandschaft

Sobald das vordere und das hintere Wohnhaus geräumt sind, beginnen wir unter Anleitung, die modernen Einbauten im Inneren zu entfernen. Viele Stuckdecken weisen darauf hin, dass das obere Stockwerk mit seiner Deckenhöhe von 2,8 Meter ein repräsentatives Ambiente zur Zeit der Dorfherrschaft der Kartäuser hatte.

 

 

 

Mitglieder des Freundeskreises räumen auf.

 

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